Oft ist ein Call-to-Action, auch als CtA abgekĂĽrzt, ein Wink mit dem Zaunpfahl. Es beschreibt eine Handlungsaufforderung von Seiten des Besuchers der Seite. Der Kunde soll mit dem Unternehmen interagieren, welches Ziel dabei auch immer verfolgt wird.

Ziel des Call-to-Actions

Nach den Zielen wird der Call-to-Action platziert. Es bestimmt ebenfalls sein Design, auf das ich im Verlauf des Textes näher eingehen werde. Das oberste Ziel dieser Aufforderung ist selbstverständlich die Ausführung. Aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie diese aussehen kann.

Die uns wohl geläufigste Aufforderung ist eine Newsletteranmeldung. Jeder Onlineshop, jedes Unternehmen, jede noch so kleine oder große Seite hat mittlerweile wohl einen Newsletter. Informationen zu dies und zu jenem. Jeder verschickt seine Mails an potentielle Kunden. Daher besteht hierbei die Aufforderung aus der E-Mail-Adresseingabe.

Bei einer Anmeldung zu einem Webinar oder auch dem herunterladen eines eBooks wird mittlerweile ebenfalls sehr oft nach der E-Mail-Adresse gefragt. Wobei das eigentliche Ziel natĂĽrlich der Download ist, der im Zusammenhang mit der Eingabe steht.

Die Liste der Beispiele lässt sich um sehr viele Punkte erweitern. Das Klicken auf einen Link, das Folgen in diversen Social-Media-Kanälen oder ein Anruf. Auch der Kauf eines Produktes zählt darunter. Die Kunst besteht hierbei daraus, die Nutzer dazu zu bewegen dieser Aufforderung nachzugehen.

Ein Call-to-Action – aber warum?

Das ist eine Frage, die wir ebenfalls vorneweg klären sollten. Kaum ein Nutzer wird sich die Mühe machen einem Unternehmen tatsächlich eine E-Mail zu schreiben. Damit meinte ich nicht vom Kontaktformular aus. Sondern wirklich eine E-Mail. Es wäre viel zu viel Aufwand das E-Mail-Programm zu öffnen und dort eine Nachricht zu schreiben.

Aus diesem Grund platzieren wir an die richtige Stelle einen Call-to-Action und weisen unsere Kunden und Besucher darauf hin, dass sie sich doch eintragen können – fĂĽr uns setzen wir hier das Wort „sollen“ ein. Um es dem User noch einfacher machen, mĂĽssen wir das Design möglichst einfach halten. Und zudem mĂĽssen wir hier den Imperativ einsetzen. Wir sagen dem Kunden also „Jetzt kaufen“, „Jetzt downloaden“ und „Jetzt kontaktieren“.

Wie sieht mein perfekter Call-to-Action aus?

Das Wort perfekt dürfen wir nicht sagen, immerhin gibt es wohl keine perfekte Lösung. Aber wir können ihn annähernd perfekt machen – jetzt haben wir das Wort oft genug gesagt.

Wilde Schnörkel, Blinkeffekte und alle möglichen Regenbogenfarben sind Tabu. Sie passen nicht an diese Stelle. Zunächst sollten wir uns darauf einigen, dass die meisten CtAs Buttons sind. Dieser sollte klar als solcher erkennbar sein. Immerhin wollen wir erreichen, dass unsere Besucher und Kunden darauf klicken. Selbst die Call-to-Actions aus dem ursprünglichen Direktmarketing (ja, ich meine Zeitungen) waren klar erkennbar.

Dieses wilde Durcheinander würde wohl nur dazu führen, dass er die Seite misstrauisch wieder schließt. Denn wir möchten auch, dass Besucher uns vertrauen und sich mit diesem Vertrauen auf unseren Call-to-Action einlassen. Wir möchten eine E-Mail-Adresse oder einen Kauf bewirken – wie ich zuvor einmal als Beispiele erwähnt hatte.

Um auf das warum zurückzukommen. Unsere Nutzer haben keine Zeit. Daher sind auch komplizierte Formulierungen ein no go! Je länger der Hinweis auf den CtA und je komplizierter die Formulierung, desto weniger Rückmeldung bekommen wir darauf.

Um es noch einfacher zu machen, sollte je Call-to-Action nur eine Aufforderung verlangt werden. Mehrere Dinge gleichzeitig verwirren und wirken anschlieĂźend wieder kompliziert.

Also einfach, vertrauensvoll, unkompliziert und nicht mehrere Dinge gleichzeitig. Ist gar nicht so schwer sich zu merken. Wild CtAs auf der Webseite verteilen mit allen möglichen Aufforderungen sollten wir nun aber auch nicht.

Der richtige Ort fĂĽr meinen CtA

Den kann ich an dieser Stelle nicht sagen!

Für jede Webseite ist eine andere Seite die richtige. Um diese zu finden gibt es verschiedene Tools, die wir hier zurate ziehen können. Natürlich können wir unsere Landingpages hernehmen, die wir über Xovi oder Google Analytics ermitteln können. Oder wir verwenden Hotjar oder Crazy Egg. Mit einem Fragezeichen bleiben wir nicht im Regen stehen.

Ein guter Platz ist auf jeden Fall above the fold. Wobei es auch Meinungen gibt, die below the fold vorschlagen. Diese Entscheidung bleibt wohl oder übel an Ihnen hängen. Soll dem Kunden direkt der CtA auffallen oder warten wir, bis er weiter runter gescrollt hat und enthüllten ihm dann den Call-to-Action?

Um das zu testen, können Sie einen A/B-Test durchführen.

Wie kann mein CtA aussehen?

Das kommt ganz darauf an, was beim A/B-Test funktioniert, in erster Linie allerdings, was Sie damit erreichen wollen.

Bei einer Newsletteranmeldung reicht ein kurzes Textfeld mit einem Button dahinter und einer Überschrift darüber vollkommen aus. Bei manchen Punkten reicht ein einfacher Text mit einer Verlinkung einfach aus, immerhin ist das die Aufforderung, auf einen weiterführenden Artikel zu klicken. Eine weitere Möglichkeit wäre ein Button mit Text oder ein Kasten mit Überschrift, Text und Button. Eine solche Box mit Button kann auch auf eine weiterführende Landing-Page verweisen auf der ein Eingabeformular zu finden ist.

Es gibt viele Möglichkeiten, die einfach getestet werden müssen.

CtA einmal anders – Smart-CtAs

Dieser Call-to-Action beschreibt einfach gesagt eine sich verändernde Aufforderung. Hat sich unser Besucher bereits zu unserem Newsletter angemeldet, könnten wir ihm als nächstes ein Webinar anbieten.

Hat sich unser Nutzer bereits ein Webinar zu unserer Software angeschaut, können wir ihm einen kostenlosen Test anbieten. Hat er diesen Test absolviert, hat er sich eine Meinung dazu geformt und wir könnten auf einen Kauf hinweisen. Die Möglichkeiten können immer weitergeführt werden.

Die WĂĽrze der KĂĽrze: Call-to-Action

  • Call-to-Action beschreibt eine Handlungsaufforderung
  • Meist wird diese in Form eines Buttons dargestellt
  • Sie soll den Besucher auf etwas ohne viel Aufwand hinweisen
  • Der CtA sollte möglichst klar, einfach, unkompliziert und vertrauensvoll sein
  • Die Platzierung hängt von der Webseite ab und kann einfach durch Software und einen A/B-Test entschieden werden
  • Ein Smart-CtA verändert sich mit den bisherigen Einträgen des Besuchers mit